Vor 15 Tagen berichtete ich über die fliegende Kamera-Drohne. Mit ihr nimmt wieder mal eine neue Epoche ihren Anfang. Bisher zählten die ferngesteuerte Autos nicht nur zu den coolsten Spielzeuge für Erwachsene, sondern auch zu der nützlichsten Ausrüstung des Militärs.
Die fliegende Drohnen aber verwirklichen etwas was die Autos nicht können: über das feindliche Gebiet zu fliegen. Die UFOs, die in den alten Science Fiction Filmen als außerirdischer Technologie eingestuft wurden, erwachen heute zum Leben. Viele Firmen präsentierten schon ihre Modelle, aber meiner Meinung nach verfügt keins von denen über so einen hohen Spaßfaktor wie die so genannte “AR.Drone”.
Wie es schon der Titel verrät wird diese Drohne mit den mobilen Geräte von Apple gesteuert. Bisher verfügt der iPhone und der iPod Touch über diese App, aber bald soll auch der iPad dazu im Stande sein, so ein Ding zu fliegen. Der Design der Drohne zeigt eine gewisse Stabilität. Die 4 Rotorachsen, die für den Gleichgewicht verantwortlich sind, werden von einer Plastik Rahmen umgeben. Tests haben jedoch ergeben, man sollte es lieber Innen benutzen, oder eher während Windstille. Sogar beim leichtem Winde kann es vorkommen, dass man das Gerät aus dem Augen verliert. Natürlich sieht man ja alles, was die Kameras aufnehmen auf dem iPhone. Die Drohne verfügt nämlich über zwei Cams. Die eine zeigt die Flugrichtung, die andere was unten passiert (Höhe usw.). Auf dem mobilen Gerät werden die Aufnahmen beider Kameras live gezeigt. Trotzdem sollte man sich auf sie nicht 100% verlassen. Es kam schon mal vor, dass einige Drohne verloren gegangen sind, oder einige Kilometern weiter gefunden wurden.
Im Gegensatz zu der andere Kamera-Drohne sind, wie gesagt, die Cams hier schon eingebaut. Ihre Aufnahmen, die aus 15 Bilder pro Sekunde bestehen, werden von einem mini Unix Betriebsystem koordiniert. Die Übertragung der Aufnahmen und die Befehle des iPhons vermittelt der selbst erzeugte WLAN in einem Durchmesser von 60 Meter.
Da diese Technik noch in Kinderschuhe steckt, ist es kein Wunder wenn einige Probleme auftreten. Zu den größten Defizite dieser AR.Drone gehört die extrem kurze Akku Laufzeit. 12 Minuten sind nur dafür gut, sich mit dem Gerät zu anfreunden. Der richtige Spaß fängt immer nach einer gute halbe Stunde an. Die Stabilität des Gerätes lässt sowohl beim Fliegen als auch beim Landen zum Wünschen übrig. Minuspunkte könnte auch die WLAN Reichweite bedeuten.
Man muss aber optimistisch in die Zukunft sehen. Die Technologie entwickelt sich schnell. Wenn es schon Micro Spy Cams gibt, die fast so klein wie eine Ameise sind, dann muss man nicht lange warten, bis eine perfekte Drohne auf den Markt kommt.
Quelle:
www.macnews.de
www.youtube.com

