Fliegende Kamera-Drohnen

Wie schön wäre es wenn man die Möglichkeit hätte im Freien von oben zu überwachen. Dabei meine ich nicht die statischen Kameras die an den Wänden gehaftet werden, sonder mobile Flugobjekte die über ein Aufnahmegerät verfügen.

Wir wissen aber wie schwer es ist einen Spielzeug Hubschrauber nur 5 Zentimetern über die Erdoberfläche zu halten. Es benötigt viel Geduld und Fingerspitzegefühl den Hubschrauber nicht zum Boden knallen zu lassen.

Eine deutsche Firma sorgte in den letzten Tagen für Aufsehen. Sie entwickelte nämlich ein relativ stabiles Gerät, das bis in einer Höhe von 150 Meter hochkommt. An der Drohne ist eigentlich nichts skandalöses dran, nur vielleicht die technische Revolution, die ihre Entwicklung mit sich bringt. Diese Flugobjekt wurde aus einem speziellen Stoff gebaut damit es nur einen kleinen Gewicht von 580g hat. Vier Rotorachsen sichern den Gleichgewicht bei der Aufhebung und Landung. Die Drohne ist nicht länger als 70 cm und kann einen Gewicht bis zu 200g transportieren. Da das Gerät mit einer Lithium Akku läuft, also elektronisch, macht es keine Geräusche. Es fliegt ganz unbemerkt über die Oberfläche. Ungefähre 30 Minuten lang kann der Spaß dauern, aber bei einem Radius von 500 bis 2000 Metern ist es bestimmt toll.

Die Entwickler bauten die Kamera nicht in dem Flugobjekt. Sie kommt nämlich an die untere Seite der Drohne. Es muss keine bestimmte Kamera sein.Verschiedene Cams können drangehängt werden wie zum Beispiel spezielle Kameras für Aufnahmen tagsüber oder im Dunkel, aber eine ganz normale Digitalkamera passt auch sehr gut. Die Aufnahmen hängen deshalb immer von dem Kamera ab, ihre Auflösung und Qualität, ob sie live auf einem Laptop verfolgt werden können oder nicht.

Der so genannte Aufruhr um dieser Drohne entstand auf Grund der Vermutung dass die Firma Google sich mehrere solche Drohnen anschaffen möchte. Da alle von den Satelliten Aufnahmen der Google Maps wissen, war der erste Gedanke die noch grundsätzliche Überwachung. Dazu kamen noch die aufgetauchte Kamerawagen die Bildaufnahmen von bestimmten Plätze machten.

Natürlich dementierte Google diesen “Vertrag”. Persönlich bin ich auch der Meinung, so eine große Firma braucht eigentlich gar keine Sonden um die Häuser und Straßen zu überwachen. Für diese Tätigkeiten gibt es bestimmte Sicherheitsfirmen und Organisationen, die sich mit der Überwachung uns Spionierung beschäftigen. Kleine versteckte Kameras oder in Geräte integrierte Cams erledigen die Spionage ganz ordentlich, ohne jeglichen Aufwand.

Wer aber aus Spaß alles von oben ansehen möchte, der wird mit dieser Drohne ganz zufrieden sein. Ich denke, sie ist eher für Archäologen, Geographer oder andere Wissenschaftler von großen Nutzen, so wie der Armee.

Quelle: bild.de

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2 Antworten auf Fliegende Kamera-Drohnen

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