Es ist schon merkwürdig, was die deutsche Justitz bereit ist, aufs Spiel zu setzen! Kurz gesagt: Fußfesseln sollen Sexualstraftäter abschrecken und ihre Triebe mindern.
Wenn das keine Naivität ist!
Fast ist es sowiet
Vor einigen Monaten wurde berichtet, dass man einen speziellen Programm zur Erlassung von Gewalt- oder Sexualstraftäter ausgearbeitet haben soll. Dabei werden 17-30 Kriminellen mit Fußfesseln versehen, durch denen die Polizei ihren Standort orten kann. Da gesetzlich gesehen diese Straftäter nach ihren Rechtsprechung auf freiem Fuß gesetzt werden, musste man sich für eine praktische Lösung entscheiden. Doch dieser Art von Lösung finden die Polizeibeamten gar nicht passend.

Wie es theoretisch funktionieren wird
Die Fußfessel wird auf zwei Weisen überwacht. Einerseits kann die Ortung über das Satelitennetz verlaufen, also per GPS. In der U-Bahn degegen wird das LBS System aktiviert, das auf dem Handynetz basiert. Zwar klingt das alles ganz schön modern und perfekt, dennoch haben Polizeibeamten bewiesen, dass diese Technik oft Mangelhaftigkeiten aufweist, immer wieder inaktiv ist und sollte sich der Täter in einer großen Menschenmasse befinden, wie zum Beispiel in einem Einkaufzentrum, dann sind die Chancen, ihn zu finden, minimal.
Das Witzigste an der Sache ist aber das extra Handy, das der “ex-Krimineller” bekommt. Dadurch sollte der Kontakt mit ihm aufgenommen werden, falls man ihn nicht mehr orten kann. Klar, geführt von seinen kranken Trieben, wird er bestimmt mit den Behörden am Telefon plaudern.
Die Polizei ist dagegen
Der bayerische DPolG-Landesvorsitzende Hermann Benker meint: “Fußfesseln sind was für Eierdiebe, aber nicht für triebgesteuerte Schwerverbrecher”. Außerdem würden diese Geräte eher als entwickeltere Babyphones einen guten Eindruck machen, in solch schwerliegenden Fällen seien sie aber nur ein Witz. Außerdem kritisiert die Polizeigewerkschaft die Justitz, die lieber Therapieeinrichtungen für solche Täter hätte aufbauen sollen. Sollten die Kriminellen auf freiem Fuß kommen, werden die Polizeibeamten noch mehr zu tun haben, um irgendeine Tragödie zu verhindern.
Außerdem sollte man auch ein bisschen praktisch denken. Sollte ein Pädofil ein Kind entführen und sich mit ihm an einem sicheren Ort vertsecken, wird es schon einige Zeit dauern, bis die Polizei sie finden kann. Die Fußfesseln schrecken meiner Meinung nach nicht viel ab. Außerdem finde ich diese Lösung viel unverantwortlicher, als eine frischgebackene 16-Jährige nachts fahren zu lassen.
Bisher wurden noch keine Straftäter im Rahmen dieses “Projektes” freigelassen, doch zukßnftig rechnet man mit bis zu 17 Personen, allein in Bayern.
Deutsche Behörden wollen auf Nummer sicher gehen
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