Strengere Überwachung auf den Straßen

Kameras. Egal ob Überwachungkameras, SpyCams oder Webcams. Man findet sie überall, in Filme, auf Google. Auf Google Maps kann man sogar die verschiedene Landschaften via den WebCams sehen.

Doch wenn wir uns die Kameras als soziales Gerät ansehen, treffen wir auf die Überwachungskameras. Dieser Aufgaben unterscheiden sich meistens ganz scharf von einander. Einerseits filmen die Kameras alles was sich auf den Straßen, in Supermärkten und andere öffentliche Gebäude vor sich geht. Damit dienen sie zur Prevention von kriminellen Taten, Misbräuche und man versucht auch andere schlimme Tätigkeiten/ Ereignisse somit zu vermeiden. Andererseits könnte man alle diese Dokumentationen als Beweismittel benutzten, was eigentlich auch sehr oft passiert. Für die Polizei und andere Behörden ist dies eine extrem große Hilfe.

Die Überwachungskameras haben einen genauso großen Einfluss auf das Leben der Überwachten, wie auf das der Überwachenden. Ein ganz frisches Beispiel habe ich in der Stadt Illertissen gefunden. Diese Kleinstadt nämlich versucht ihre familienfreundliche Atmosphäre, ihre Ruhe und Sicherheit mit eine allgemeine Tempo-30-Zone zu sichern. Dafür plant man die bisher 15-stündige Straßenüberwachung auf 20 Stunden pro Tag zu verlängern. Die genauen Gründe lauten, man wolle die schwächere Verkehrsteilnehmer schützen und den Lärm reduzieren.

Natürlich schloss dieser Beschluss auf einige Abneigung. Die Kosten würden sich um das Vielfache erhöhen. Man kann auch verstehen, dass sich die Bewohner ein bisschen zu überwacht fühlen werden, wenn die Kameras fast rund um die Uhr aktiv sein werden. Man sagt ja, jede große Tat fängt klein an, doch in diesem Fall finde ich diese Maßnahmen ein bisschen übertrieben.

Auch andere Vorsitzender der Stadt sehen dies so. Wie ein CSU Abgeordneter auch sagte: “Die Illertisser werden zu Versuchskaninchen gemacht.” Nicht nur die Kosten, sondern auch die Nerven werden richtig gekitzelt bei dieser Aktion. Trotzdem wurde diese Idee von der Mehrheit akzeptiert und der Plan wurde für die Sommermonaten temporär eingeführt.

Quelle: swp.de

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